Albouy V, Caussanel C (1990) Dermaptères ou Perce-oreilles. [Dermaptera or earwigs]. Faune de France, 75 : 245 pp.
Burr M (1911) Our British Dermaptera. Entomologist's Monthly Magazine, 22: 225-226.
Casteels H, Miduturi JS, Clercq Rde (1997) Occurrence of domestic insect pests in Belgium during the decade 1987-1996.. Mededelingen - Faculteit Landbouwkundige en Toegepaste Biologische Wetenschappen, Universiteit Gent, 62 (2a): 313-319.
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Species
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Labiduridae
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| Systematik |
Beschreibung und Informationen |
| Labiduridae: Labidurinae |
zu den Abbildungen |
| Labidura riparia (Pallas, 1773) |
Sandohrwurm, Uferohrwurm |
| Locus Typicus: Sibirien/Russland |
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| Einige Synonyme:
Apterygida huseini Rehn, 1901
Forficesila affinis Guérin-Méneville, 1836
Forficesila gigantea Burmeister, 1838
Forficesila icterica Audinet-Serville, 1839
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Größte deutsche Art (25-30 mm), die nicht mit den anderen hiesigen Arten verwechselt werden kann. Die Färbung ist allerdings recht variabel in Ton und Muster, die Zangen sind dunkler gefärbt. Die Deckflügel sind immer vorhanden, die Flügel ragen in unterschiedlichem Masse über diese hinaus; bei flugfähigen Exemplaren, die es auch bei uns gibt, sind sie besonders lang. Bei Adulten Tieren sind die Zangen zwischen Männchen und Weibchen recht ähnlich.
Der Sandohrwurm ist auschließlich räuberisch und jagt vor allem andere Arthropoden. Er wird auch gelegentlich zur Schädlingsbekämpfung eingesetzt bzw. seine nutzbringen Aktiväten wurden untersucht.
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Forficulidae
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| Systematik |
Beschreibung und Informationen |
| Forficulidae: Forficulinae |
zu den Abbildungen |
| Forficula auricularia Linnaeus, 1758 |
Gemeiner Ohrwurm, Ohrwurm, Ohrenkriecher, Ohrenkneifer, Ohrenhöhler, Öhrling |
| Locus Typicus: "Europa" [sic] |
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| Einige Synonyme:
Forficula borealis Leach, 1835
Forficula caucasica Kolenati, 1846
Forficula parallela Fabricius, 1775
Forficula dentata Fabricius, 1775
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Häufigste Art in Deutschland, sie stellt den Ohrwurm dar, den jedermann kennt. Mittelgross, um 15-20 mm mit Zangen und durchgehend braun gefärbt. Flügeldecken immer vorhanden und die Flügel ragen über diese hinaus. Die Zangen sind recht variable und unterscheiden sich zwischen Männchen und Weibchen deutlich. Der Gemeine Ohrwurm kann allenfalls mit dem Zweipunktohrwurm (Anechura bipunctata) verwechselt werden. Letztere hat jedoch je einen hellen Punkt auf jedem Deckflügel, und bei den Männchen sind die Zangen auch in der Seitenansicht, nicht nur in der Aufsicht, deutlich geschwungen. Beim Gemeinen Ohrwurm fehlen die Punkte und die Zangen sind in der Seitenansicht fast gerade.
Forficula auricularia ist ein Allesfresser, sie wird zum Teil als Nützling angesehen und wird auch zur Schädlingsbekämpfung eingesetzt. Die bekannten, umgedrehten Blumentöpfe mit Stroh darin, dienen als Tagesunterkünfte für diese Tiere, nah an ihrem potentiellen Futter, dan Blattlausen und anderen Pflanzenschädlingen in Büschen und Bäumen. Andererseits frisst die Art auch an zarten Blüten- und andere Pflanzenteile, wo durch sie auch schädlich werden kann.
Der Gemeine Ohrwurm ist, je nach Population flugfähig, so dass sichere Nachweise und Beobachtungen sehr wünschenswert wären. Hilfestellung zur morphologischen Bestimmung der Flugfähigkeit kann gegeben werden.
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| Systematik |
Beschreibung und Informationen |
| Forficulidae: Forficulinae |
zu den Abbildungen |
| Apterygida media (Hagenbach, 1822) |
Gebüschohrwurm |
| Locus Typicus: Schweiz |
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| Einige Synonyme:
Apterygida albipennis (Megerle, 1825)
Apterygida pedestris Westwood, 1840
Forficula media Hagenbach, 1822
Chelidura curta Fischer, 1846
Sphingolabis albipennis Megerle, 1825
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Kleiner als Forficula auricularia, um 10-15 mm mit Zangen und durchgehend braun gefärbt. Flügeldecken immer vorhanden; Flügel klein und läppchenartig, sie ragen nie über Flügeldecken hinaus.
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| Systematik |
Beschreibung und Informationen |
| Forficulidae: Anechurinae |
zu den Abbildungen |
| Chelidura acanthopygia (Géné, 1832) |
Waldohrwurm |
| Locus Typicus: Italien |
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| Einige Synonyme:
Forficula aptera Schmidt, 1866
Chelidurella acanthopygia (Géné, 1832)
Forficula acanthopygia Gené, 1832
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Chelidura ist im Gebiet die schwierigste Gattung. Kürzlich wurde die Art in zwei Arten aufgespalten: Chelidura guentheri Galvagni, 1993 und Chelidura thaleri Harz, 1980. Die Arten sind aber nur im Vergleich und in Serien auseinanderzuhalten. Kleiner als Forficula auricularia, um 10-15 mm Körperlänge mit Zangen.
Provisorisch wird die Art 'Chelidura acanthopygia' hier weitergeführt. Denn abgesehen von der Ausspaltung in der gleichen Gattung, ist 'Chelidura acanthopygia' sicher von den anderen Arten auch anhand eines Photos zu unterscheiden.
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Spongiphoridae
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| Systematik |
Beschreibung und Informationen |
| Spongiphoridae: Labiinae |
zu den Abbildungen |
| Labia minor (Linnaeus, 1758) |
Kleiner Ohrwurm, Zwergohrwurm |
| Locus Typicus: "Europa" [sic] |
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| Einige Synonyme:
Forficula minor Linnaeus, 1758
Copiscelis minor Fieber, 1853
Forficesila minor Frivaldsky, 1867
Forficula livida Zschach, 1788
Labia minuta Scudder, 1876
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Kleinste deutsche Art (5-6 mm), die nicht mit anderen Arten im Gebiet verwechselt werden kann.
Labia minor ist immer flugfähig, die Flügel ragen deutlich über die Deckflügel hinaus, und nutzt regelmäßig diese Fähigkeit, um zu die vereinzelten Nist- und Jagdplätzen zu erreichen: der Kleine Ohrwurm jagd und brütet in Dunghaufen und kommt daher - scheinbar - eher sporadisch vor.
Eine genaue Kartierung dieser Art wäre besonders interessant, auch in Relation zu Dunghaufen und deren Erzeuger, sprich Pferd, Kuh etc.
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